Immer mehr Aufwand und Bürokratie für Weidetierhalter

Der Bauernverband Sachsen-Anhalt e.V. hat die vom sachsen-anhaltischen Landwirtschaftsministerium veröffentlichten neuen Förderrichtlinien zum Schutz von Weidetieren wie Schafen oder Rindern vor dem Wolf mit deutlichen Worten kritisiert.

Die Neuregelungen würden laut Bauernverband „noch mehr Bürokratie und persönlichen Aufwand“ für die Weidetierhalter bedeuten, aber nicht zu weniger Wolfsrissen führen. Hintergrund der steigenden Zahl getöteter Tiere sei „mangelndes Handeln bei zuständigen Institutionen“, so der Bauernverband.


Dazu der landwirtschaftspolitische Sprecher der AfD-Landtagsfraktion, MdL Hannes Loth:

„Mit Veröffentlichung der neuen Fördermodalitäten für den Herdenschutz zeigt das grün geführte Landwirtschafts
ministerium wieder einmal, dass Ministerin #Dalbert der Wolf ideologisch nähersteht als der Schäfer. Die #AfD im Landtag konnte sich, trotz Oppositionsrolle, dafür stark machen, dass die Deichbewirtschaftung auf 450 Euro erhöht wurde und das eine Weidetierprämie von der Ministerin eingeführt werden muss. Leider weigert sich die Ministerin bis heute, den vom Landtag beschlossenen Antrag umzusetzen. Daher ist das Verhalten der Ministerin nur folgerichtig, wenn diese weiterhin kein Interesse für die Menschen im ländlichen Raum zeigt, sondern nur ihre grün-ideologischen Projekte durchsetzt – gegen die Empfehlungen und Ratschläge der Akteure im ländlichen Raum. Nur mit der AfD gibt es eine Politik für die Landwirtschaft und für den ländlichen Raum!“

Kritik an neuen Förderrichtlinien

„Leitline Wolf“ des Landes Sachsen-Anhalt umsetzen

Der Wolf ist mittlerweile heimisch in den Wäldern Sachsen-Anhalts.
Unsere Gesellschaft möchte, dass der Wolf als Wildtier eine Heimat findet.
Um das Auskommen zwischen dem Wolf und der Nutztierhaltung zu gestalten, gibt es die „Leitline Wolf“ des Landes Sachsen-Anhalt.
Dort sind klare Regeln zum Umgang mit dem Wildtier Wolf festgeschrieben.
Diese müssen umgesetzt werden.
Nicht mehr und nicht weniger fordert die #AfD.