Neulich in Köthen: Ärger mit PŸUR / TeleColumbus?!


Sehr geehrte Bürger,

kennen Sie das auch? Tage- und wochenlange Ausfälle und Störungen des Internet- und Telefonanschlusses beim Telekommunikations-anbieter PŸUR/TeleColum-bus (TC) und keine Reaktion auf entsprechende Beschwerden?! – Davon betroffen war im März/April dieses Jahres auch der Bürger Hartmut Stahl, Köthen.

Keine Reaktion auf Beschwerde, dafür Kündigung des Vertrages.

Seine Schreiben und Beschwerden zur Einforderung der vertragsgemäßen Leistungen blieben seitens PŸUR/TC unbeantwortet. Kurzerhand kürzte er die nächste Rechnung und zeigte dies dem Dienstleister auch entsprechend an. Es kam, wie es vermutet wurde: Zahlungserinnerung, Mahnung und Kündigung des Vertrages.

Darauf hatte Herr Stahl nur gewartet; sah er doch in dem Verhalten von PŸUR/TC nicht nur mangelnden Kundenservice und unakzeptable Vertragsverletzungen, sondern auch eindeutig rechtliche Verstöße gegen das Telekommunikationsgesetz. So ist beispielsweise eine Sperrung/Kündigung des Anschlusses nur zulässig, wenn unbestrittene Forderungen von mindestens 70 EUR offen sind.

Nachdem auch eine gesetzte, letzte Frist von PŸUR/TC nicht beachtet wurde, investierte Herr Stahl entschlossen ein paar Hundert Euro und beantragte bei Gericht einstweiligen Rechtsschutz. Noch vor der kurzfristig angesetzten mündlichen Verhandlung erkannte PŸUR/TC das Begehren von Herrn Stahl vollumfänglich an. So muss der Diensteanbieter nicht nur den Vertrag zu den alten Konditionen fortführen und den Anschluss wieder herstellen, sondern auch die Kosten des Rechtsstreits tragen. Zudem werden nun Schadenersatzansprüche geprüft.

Urteil verhindert – Rechtslage weiterhin unklar

Trotz des Sieges über die „übermächtig und unfehlbar“ erscheinende PŸUR/TC ist Herr Stahl nicht vollends zufrieden. „Ich nehme an, dass viele Köthener Bürger mit PŸUR/TC ebenfalls unzufrieden sind und ähnliche Probleme haben. Insofern hätte ich gern einige Sachverhalte vor Gericht geklärt“, so Herr Stahl. Dies wurde durch die Anerkenntnis verhindert. Herr Stahl überlegt daher, ein generelles Verfahren anzustrengen, von dem bei einem Erfolg alle Kunden profitieren.
„Es kann nicht sein, dass nur die Wenigen Recht bekommen, die es wagen, den Gerichtsweg zu beschreiten. Wenn Leistungen nicht erbracht werden, ist PŸUR/TC in der Pflicht, alle Kunden gleich zu behandeln und zu entschädigen. Darüber hinaus sind die gesetzlichen Bestimmungen durch PŸUR/TC strikt einzuhalten und nicht zum Nachteil der Kunden zu ignorieren“, so die klare Meinung des zugleich Vorsitzenden des Vereins „Bürgerbündnis für Köthen (Anhalt) e.V.“.

Das Thema PŸUR/TC wird den Verein womöglich noch etwas länger beschäftigen.

Wer seine eigenen Erfahrungen und Probleme mit Diensteanbieter mitteilen möchte, schickt eine E-Mail an:

buergerbuendnis-fuer-koethen@web.de. Alle Daten werden von den Vereinsmitgliedern Vertraulich behandelt.
(Autor: HS)

Gefährder in Bitterfeld – Wer nichts sagt, sagt nicht Falsches?

Die Mitteldeutsche Zeitung hat in den vergangenen Jahren mehrfach über einen Asylbewerber aus Palästina berichtet, der in Bitterfeld als Imam und Mitglied des Vereins Al Salam Bitterfeld e. V. unterwegs war.

Im aktuellen Verfassungsschutzbericht des Landes Sachsen-Anhalt findet sich dieser Herr auf Seite 116 wieder. Dort heißt es:

„Ein Muslimbruder war in Bitterfeld-Wolfen als Prediger aktiv. Er gehört der terroristischen HAMAS an und
verkündete in seinen Predigten islamistische und antisemitische Inhalte. Aufgrund dessen wurden
aufenthaltsbeendende Maßnahmen eingeleitet.“

In einem Artikel vom 4. Juni 2018 heißt es: „Anwohner haben ihn jüngst dennoch öfter im Umfeld der Moschee gesichtet.“ Roi KA 7/1802

Hier die Antwort der Landesregierung

Antwort der Landesregierung auf die Anfrage